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Stromverbrauch einer Erdwärmepumpe
 
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Biofan



Anmeldungsdatum: 07.08.2006
Beiträge: 171





BeitragVerfasst am: Sa 28. Aug. 2010 21:33    Titel: Stromverbrauch einer Erdwärmepumpe

Bei der Erdwärmepumpe wird ähnlich einem Kühlschrankprinzip Wärme erzeugt zur Heizung.

In Passivhäusern kann als Zusatzheizung eine kleine Erdwärmepumpe eingesetzt werden.

Da Wärmepunmpen viel Strom verbrauchen, ist die Frage, wie effizient das denn wirklich ist. Daher wüsste ich gerne, wie viel Strom eine Wärmepumpe verbraucht im Vergleich zu einer "normalen" Pumpe einer Zentralheizunganlage (also jener Pumpe, welche das Wasser durch die Heizungsrohre pumpt).

Denn: Wird bei der Wärmepumpe "mit Strom geheizt" oder ist das übertrieben, ist der Stromverbrauch doch gering?
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Photovoltaik-Rechner



Anmeldungsdatum: 31.08.2010
Beiträge: 1





BeitragVerfasst am: Di 31. Aug. 2010 12:48    Titel:

Hi Biofan,

ich habe seit fast 9 Jahren eine Wärmepumpe bei mir im Haus und konnte daher mittlerweile einige Erfahrungen sammeln.

M. M. nach kann man die Wärmepumpe nicht direkt mit der Pumpe einer Zentralheizungsanlage (du meinst bestimmt die Zirkulationspumpe) vergleichen.

Bei der Wärmepumpe ist es so, dass ein Teil Energie in ~ 4 Teile Heizenergie umgewandelt wird. Bei Ölheizungen ist dieser Wert beispielsweise in der Regel niedriger.

Um konkret auf Deine Frage zu antworten: Bei einer Wärmepumpe wird nicht mit Strom geheizt (wie z. B. bei Nachtspeicheröfen), sondern die Pumpe betrieben. Zumindest bei meiner WP bin ich mit dem Stormverbrauch sehr zufrieden.

Gruß
_________________
http://www.photovoltaikrechner.org

Ertragsdaten und ein Erfahrungsbericht zu meiner Photovoltaikanlage
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Biofan



Anmeldungsdatum: 07.08.2006
Beiträge: 171





BeitragVerfasst am: Di 31. Aug. 2010 14:45    Titel:

Hallo,

ja, das weiß ich alles, ich habe die Frage provokant gestellt: Sprich, wenn die Wärmepumpe viel Strom braucht, dann ist es ähnlich, als würde man mit Strom heizen. Braucht sie wenig, dann ist es effizient.

Was den meisten fehlt und mir im Moment auch noch, ist die Größenordnung des Stromverbrauchs der Wärmepumpe allgemein. Man kann das jetzt in Leistung oder "Arbeit" angeben, einfach in Watt/Kilowatt oder kWh.

Man kann aber zusätzlich auch mit anderen Geräten vergleichen, dann hat man eine konkrete Vorstellung:

Eine Zirkulationspumpe für die Zentralheizung läuft den ganzen Winter, wenn irgend ein Heizkörper eingeschaltet ist.

Braucht eine Wärmepumpe fünfmal, zehnmal oder 50mal so viel wie diese einfache Pumpe? Dann kann man sich etwas darunter vorstellen.
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Kamikaze



Anmeldungsdatum: 17.10.2010
Beiträge: 14
Wohnort: München

Geburtstag: 20.03.1986





BeitragVerfasst am: Mo 18. Okt. 2010 4:36    Titel:

Zitat:
Da Wärmepunmpen viel Strom verbrauchen, ist die Frage, wie effizient das denn wirklich ist. Daher wüsste ich gerne, wie viel Strom eine Wärmepumpe verbraucht im Vergleich zu einer "normalen" Pumpe einer Zentralheizunganlage (also jener Pumpe, welche das Wasser durch die Heizungsrohre pumpt).


Sorry, aber diese Frage hat ähnlich viel Sinn:

Wieviel Treibstoff verbraucht ein Raupenbagger im Vergleich zu einem Porsche?


Die beiden Pumpen, die du vergleichst haben ausschließlich den Namen und die Nutzung elektrischer Energie für den Antrieb gemeinsam.

Wie Photovoltaik-Rechner schon sagte, sollte auf eine möglichst große Jahres-Arbeitszahl* (WICHTIG: Die Hersteller geben oft nur den theoretisch möglichen Wirkungsgrad** an!) achten.
Diese Zahl sollte im Bereich 4,0 oder höher liegen. (heutiger Stand der Technik)
Um das zu erreichen muss die Fußbodenheizung mit möglichst geringen Temperaturen klarkommen, also die Heizungsrohre möglichst eng verlegt werden. (8cm Rohrabstand sind heute schon möglich. Damit erreicht man in gut gedämmten Häusern schon Temperaturgefälle von 3 bis 5°C, also etwa 27°C Vorlauftemperatur bei 22°C Raumtemperatur!)

Das "mit Strom heizen" geschieht meist im Bereich der Warmwasserbereitung, denn nicht alle Wärmepumpen sind in der Lage die nötigen hohen Temperaturen energieeffizient und ohne Schaden an der Technik bereitzustellen.
Mein Tipp: Von solchen Pumpen Finger weg!
bei guten Solewärmepumpen ist die Elektroheizung sozusagen als "Notbetrieb" integriert, falls der Solekreislauf undicht wird, oder ein anderer Teil des Primärkreislaufes ausfällt.
Während dieser Betrieb aktiv ist beträgt die Arbeitszahl etwas weniger als 1,0 --> es wird "mit Strom geheizt".

Bei den meisten Luftwärmepumpen kommt es übrigens im Winter oft mehrfach am Tag zu einem sog. "Abtauprozess", bei dem ebenfalls dieser "Notbetrieb" aktiv wird, und zudem sogar damit der Kühlkörper abgetaut - sprich die Landschaft beheizt wird. Wink


*) Diese Zahl gibt an, das wievielfache der aufgewendeten elektrischen Energie TATSÄCHLICH (bezogen auf das Bauprojekt, den Untergrund, das Wärmeabgabesystem, etc.) an Heizenergie abgegeben werden kann.

**) Dieser theoretische maximal-Wirkungsgrad kann sehr stark zur Jahres-Arbeitszahl differieren, auch wenn die Hersteller natürlich das Gegenteil behaupten. Innsbesondere bei Luftwärmepumpen haben die angenommenen optimal-Bedingeungen meist nichts mit der realen Heizsituation gemein.
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